Ein Patient berichtet …

… auf seinen Wunsch hin hier veröffentlicht:

„Guten Tag

Liebe Frau Andrea Corinna Mayer

Ich möchte Ihnen für die Hilfe, die Sie mir gegeben haben und sicherlich auch in Zukunft geben werden, danken.

Ich bin mit meiner Frau zu Ihnen gekommen, um unserem Hund zu helfen, an dem dann wir grosse Verbesserungen beobachtet haben. Seither sind sowohl ich als auch meine Frau Ihre Patienten.

Als ich zum ersten Mal zu Ihnen kam habe ich mich wohl gefühlt und habe offen über meinen Gemütszustand und meine Leiden erzählt; ich war bei einem Psychologen in Behandlung, der mir Psychopharmaka verschrieben hatte, welche bei mir deutliche Nebenwirkungen hervorgerufen hatten.

Dank Ihrer homöopathischen Hilfe und meinem eigenen Einsatz konnte ich die Psychopharmaka absetzen und jetzt geht es mir wirklich gut. Ich habe wieder Lust, etwas zu unternehmen, wie in alten Zeiten, zum Beispiel die Musik: ich spiele Alphorn und spüre eine starke Energie und Symbiose mit der Natur, weil das Instrument mit Letzterer interagiert, wohl weil es aus Holz ist, und ich empfinde ein starkes Gefühl beim Musizieren. Ich habe auch die Freude daran wiedergefunden, unsere Wälder zu beobachten, die Düfte zu riechen, die Geräusche zu hören und all das wahrzunehmen, was die Natur geben kann. Auch zuhause mit den Fruchtbäumen oder im Gemüsegarten im Tal habe ich eine Beziehung des Dialogs und ich glaube, dass die Pflanzen mir das auf ihre Art mit einer reichen Ernte zurückzahlen.

Ende August 2019 bin ich zu Ihnen gekommen, weil mir eine Zervikalhernie (ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule) diagnostiziert worden war, die operiert werden sollte. Nach verschiedenen Kontrollen und vielen Medikamenten war der Schmerz bereits etwas zurückgegangen.

Ich kam zu einem Beratungsgespräch zu Ihnen und Sie haben mir ein homöopathisches Mittel verschrieben und nach knapp zwei Monaten hatte ich weder Schmerz noch andere störende Symptome, zudem habe ich positive Wirkungen am ganzen Körper empfunden.

Wenn ich Leute treffe, die sich über verschiedene Aspekte der Gesundheit beschweren, zögere ich nicht, Ihren Namen zu erwähnen und meine Patientengeschichte zu erzählen …, aber leider glauben viele Leute nicht daran oder haben Vorurteile, und dann schliesse ich ab mit:

DU WEISST NICHT WAS DU VERPASST!

Vielen Dank für Alles!

Freundliche Grüsse,

Scaglia Maurizio“

(Originalversion sh. italienischsprachige Seite, dies ist die Übersetzung)

Eine Hundebesitzerin erzählt …

Mary kam im Februar zu uns, als sie acht Monate alt war. Vor uns hat sie das Leben auf der Strasse kennengelernt und auch eine Adoption für ein paar Monate, die nicht gut gegangen ist, weil der Hund „nicht zu handhaben“ war, zu lebhaft und unfähig draussen Kot abzusetzen.

Als sie ankam war sie sehr hungrig und sehr misstrauisch, auch sehr lebhaft. Sie kotete im Haus, aber immer heimlich, ach wenn sie es für Stunden oder Tage zurückhalten musste. Sie liess sich nie zuschauen, wenn sie Kot absetzte. Wenn es passierte, dass sie Stuhldrang verspürte während wir draussen waren und sie an der Leine war, wurde es ein Drama. Sie versuchte auf alle Arten sich das Halsband abzustreifen, um sich zu verstecken und dort zu koten, wo sie keiner beobachten konnte. Jeder Spaziergang war ein Stress und Mary verliess nur ungern den Garten, wo sie ihre heimlichen Ecken hatte, wo sie in Ruhe ihre Notdurft verrichten konnte.

Im Verlauf der ersten Monate nahm ihr Vertrauen in uns zu, aber dieses Problem blieb bestehen. Wir haben uns ausgemalt, dass die erste Besitzerin den Hund jedes Mal angeschrien oder bestraft hat, wenn sie Kot abgesetzt hat, wodurch sie eine sehr starke gedankliche Verbindung geschaffen hat: Kot absetzen ist eine Sache, die man nicht tun darf, auf keinen Fall.

Wir haben beschlossen, Frau Mayer zu kontaktieren, weil klar war, dass Marys Problem nicht physisch war, sondern emotional bedingt. Nach der ersten Behandlung und der Verabreichung des homöopathischen Mittels hat Mary angefangen, an der Leine zu koten, anfangs noch sich umschauend und im Verlauf von wenigen Tagen auf immer natürlichere Art. Sie hat auch angefangen, in den Fluss zu gehen – ohne Angst, sich die Pfoten nass zu machen – und gerne spazieren zu gehen. Nach der zweiten Behandlung hat sich die Situation weiter verbessert. Mary setzt jetzt wie alle Hunde Kot ab, sie ist viel anschmiegsamer geworden, sie nähert sich, um gestreichelt zu werden und setzt sich neben uns, ohne „Sicherheitsabstand“.

Wir sind sehr zufrieden. Danke, Frau Mayer.

Mein Hund bellt, wenn er allein zuhause ist

Am 18. Juni 2015 wird mir ein ehemaliger Strassenhund in die Praxis gebracht. “Wim bellt immer, wenn er allein zuhause ist. Ausserdem würde er andere Hunde am liebsten angreifen, sogar grössere, obwohl er Angst vor ihnen hat”, berichtet die Besitzerin, “er ist ausserdem sehr misstrauisch fremden Menschen gegenüber und Kinder mag er gar nicht.”

Basierend auf diesen und weiteren Symptomen empfehle ich, dem Hund eine Einmaldosis eines homöopathischen Konstitutionsmittels in der Potenz XM (10’000) zu verabreichen.

Am 24. Juli 2015 kommt die Besitzerin mit ihrem Hund erneut in die Praxis. In der Zwischenzeit ist der Hund in einer Tierarztpraxis kastriert worden und da sich ein Hoden in der Bauchhöhle befand, wurde es eine grössere Operation. Nun hat sich die Wunde leider entzündet, anscheinend befinden sich noch Reste der Fäden darin. Ich empfehle daher eine Einmaldosis des homöopathischen Mittels Silicea, welches Fremdkörper austreibt. Hierbei bin ich mit der Potenzstufe etwas mutiger und empfehle die C200, da es eines der Folgemittel des vorherigen homöopathischen Mittels ist und auch sehr gut auf einige konstitutionelle Symptome des Hundes passt.

Kurze Zeit später berichtet die Besitzerin, dass sich die Wunde zwei Tage nach Verabreichung der Einmalgabe Silicea C200 etwas geöffnet hat und der Fremdkörper ausgestossen wurde, woraufhin die Wunde innert Kürze verheilt ist.

Am 13. November 2015 berichtet die Besitzerin begeistert, dass ihr Hund nicht mehr bellt, wenn er allein zuhause ist. „Wim ist jetzt auch viel weniger misstrauisch“, erzählt die Besitzerin. Ich kann beobachten, dass er sich diesmal auch von mir streicheln lässt. Zudem hat der Hund begonnen mit seiner Besitzerin zu spielen, was er früher nie getan hat.

Wim brauchte dann über zwei Jahre lang weder homöopathische noch schulmedizinische Behandlung. Erst am 2. Februar 2018 wurde das letzte Mittel wiederholt (in Einmalgabe), woraufhin der Hund sogar etwas sozialer anderen Hunden gegenüber wurde.

Panische Angst vor Gewittern

Am 6. Mai 2013 wird mir der achtjährige Hund „Sam“ vorgestellt, der sehr grosse Angst vor Gewittern hat und nach jedem Gewitter zwei Tage lang an Durchfall leidet. Auch wenn er kurz allein gelassen wird, reagiert er mit Durchfall. Sam hat gern Gesellschaft, er ist auch sehr freundlich zu Fremden. Und Sam sammelt Teddybären! Auch ist er sehr feinfühlig, hat jedoch im Umgang mit Menschen und anderen Hunden eine etwas raue Art. Er hält sich lieber im Schatten auf und wälzt sich gern im Dreck. Basierend auf diesen und weiteren Symptomen empfehle ich das Konstitutionsmittel des Hundes als Einmalgabe in der Potenz XM (10’000).

Am 15. Mai 2013 berichtet die Besitzerin begeistert: „Sam ist wie umgekehrt, er hat keinen Durchfall mehr bei Gewitter.“

Am 24.6.2013 berichten beide Besitzer: „Sam hat nie mehr Angst vor Gewittern gehabt. Ausserdem hat er jetzt viel mehr Elan beim Spazierengehen!“

Hund und Herr mit chronischer Darmentzündung

Im Januar 2018 wird mir eine vierjährige Hündin mit chronischer Darmentzündung vorgestellt. Die Diagnose war bereits ein Jahr zuvor gestellt worden, gefolgt von einer Behandlung mit schulmedizinischen und pflanzlichen Medikamenten, die leider erfolglos blieb.
Die Hündin sei oft sehr aufgeregt und fresse dann Gras. „Unsere Hündin ist regelrecht hyperaktiv.“, sagt die Besitzerin, „und sie erschrickt sehr leicht vor allem Möglichen, beispielsweise bellt sie Mülltonnen an.“ Sie trinkt sehr viel, ihr Trinknapf muss immer in der Nähe sein, erzählen die Besitzer weiter, und sie ist gern an der Sonne. Die weitere Anamnese betreffend die Hündin ergibt, dass sie dem Konstitutionstyp „Phosphor“ entspricht (Achtung: nicht alle Hunde mit Darmentzündung brauchen Phosphorus!). Basierend auf den Gemüts- und den Allgemeinsymptomen empfehle ich den Besitzern, der Hündin täglich während zwei Wochen das Mittel Phosphorus in der Potenz Q3, aufgelöst in Wasser (jeweils nach fünf Schüttelschlägen, gemäss Anleitung aus der „L’Altra Farmacia“ in Roveredo GR) zu verabreichen.
Zwei Wochen später berichten die Besitzer, dass die Hündin eine Erstverschlimmerung durchgemacht hatte, mit Durchfall und Erbrechen, seit gestern fresse sie aber erstmals mit Appetit und sie sei auch viel ruhiger geworden. Ich empfehle, mit der nächsten Potenzstufe, Phosphorus Q4 weiterzumachen und alle zwei Wochen die Potenzstufe anzuheben.
Während der Anamnese für die Hündin stellte sich zudem heraus, dass auch der Besitzer Darmprobleme hat, dies schon seit Jahren. Er hat Zöliakie und Magenreflux, was bei ihm als spezielles Symptom wiederholtes starkes und lautes Aufstossen bzw. Rülpsen nach sich zieht. Letzteres ist ein Symptom, welches sehr wertvoll für das Auffinden des richtigen homöopathischen Mittels für den Besitzer ist, vor allem, wenn es mit einschlägigen Gemütssymptomen wie „ich mache alles sehr schnell“ kombiniert wird. Nachdem ich den Besitzer auf die Beobachtung hingewiesen habe, dass Tiere oft die Symptome ihrer Besitzer übernehmen, erklärt er sich bereit, eine ausführliche Anamnese für sich selbst durchzuführen. So konnte ich auch ihm das passende homöopathische Konstitutionsmittel in Q-Potenz empfehlen.
Bei den weiteren Kontrollen wurden grosse Verbesserungen im Gesundheitszustand beider Patienten beobachtet. Ab März 2018 musste die Hündin ihr homöopathisches Mittel nur noch alle drei Tage einnehmen, da die Symptome deutlich besser waren, beispielsweise hatte sie nie mehr das Verlangen, Gras zu fressen. Zudem wurde sie viel weniger schreckhaft und insgesamt ruhiger. Sie kann sich auch bei Übungen besser konzentrieren.
Ende April 2018 empfehle ich, eine Pause mit der Gabe des homöopathischen Mittels für die Hündin zu machen, um zu sehen, ob die Besserung anhält. Im Mai 2018 berichten die Besitzer, dass es ihrer Hündin weiterhin gut gehe, dies ohne weitere Arzneimittelgaben, weder homöopathisch noch schulmedizinisch. Auch der Besitzer berichtet, dass es ihm deutlich besser gehe und er sogar die Dosis seines schulmedizinischen Mittels in Absprache mit seinem Arzt reduzieren konnte.

Psoriasis-Arthritis

Eine Frau in den Siebzigern berichtet während der Anamnese am 27.09.2018 von ihrer Diagnose Psoriasis-Arthritis (im Jahr 2010). Die ersten Symptome traten vor vielen Jahren an den Nägeln auf, im Jahr 2016 hatte sie auch einen Nagelumlauf. Seit sie ein schulmedizinisches Medikament einnimmt (Antirheumaticum) sind die Schübe weniger stark geworden, die Gelenksentzündungen mit Steifheit (schlimmer erste Schritte, besser fortgesetzte Bewegung) treten jedoch bei Wind, Vollmond und Gewitter immer noch auf. In der rechten Schulter, in der sie starke Schmerzen hat („8“ auf einer Skala von 10), wurde Arthrose diagnostiziert und eine Operation empfohlen, die die Patientin jedoch hinauszögern möchte. Rund um die linke Hüfte, an der sie vor sieben Monaten eine Vollprothese erhielt, wurde vor wenigen Tagen eine Muskelverhärtung diagnostiziert. Seit eineinhalb Jahren erhält die Patientin alle drei Monate eine Bonviva-Spritze, da die Patientin eine verringerte Knochendichte hat. Dies zeigt sich auch an den verschiedenen Knochenfrakturen, die die Patientin in den vergangenen Jahren erlitten hat: in den Jahren 2013 und 2016 Wirbelbruch, im Jahr 2015 Oberschenkelhalsbruch. Basierend auf den körperlichen Symptomen, den Modalitäten (schlimmer anfangs Bewegung, besser fortgesetzte Bewegung), den Allgemeinsymptomen (Abneigung gegen Süsses, lieber salziges Essen) und den Gemütssymptomen (v.a. der starke Gerechtigkeitssinn) verschreibe ich das indizierte homöopathische Mittel in der Potenz Q3, täglich einmal in Wasser gelöst und verschüttelt, während zwei Wochen, dann Q4 etc. Am 24.10.2018, ca. einen Monat nach Beginn der homöopathischen Behandlung, berichtet die Patientin: Ich habe nun wieder den Nagelumlauf – wie im Jahr 2016, aber die rechte Schulter tut deutlich weniger weh (jetzt „3“, vorher „8“), während die Muskulatur um die linke Hüfte wieder verhärtet ist. Es zeigt sich hier bereits eine leichte Tendenz der Verlagerung der Symptome von oben nach unten und von innen nach aussen. Am 5.11.2018 berichtet die Patientin von starken Knieschmerzen, während Hüfte und Schulter nun schmerzfrei sind. Hier ist nun das Abheilen von oben nach unten ganz deutlich zu erkennen! Am 12.12.2018: Die Patientin nimmt inzwischen das homöopathische Mittel in Q8, hat jedoch die vergangenen drei Tage „Pause“ mit er Einnahme des Mittels gemacht, zudem ist über Nacht Schnee gefallen und ein alter Konflikt hat sich gelöst, was recht aufwühlend war. Prompt hat sich der Schmerz in der Schulter wieder gezeigt, auch die Knieschmerzen sind noch vorhanden, aber die Patientin fühlt sich nun deutlich ruhiger und gelassener. Dies ist ein sehr gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die Heilung in die korrekte Richtung geht: von innen nach aussen! Am 21.1.2019: „Den Knien geht es jetzt recht gut. Die Schulter ist auch wieder besser geworden. In den letzten zehn Tagen hatte ich starke Rückenschmerzen an der alten Operationsstelle, jetzt wird es aber langsam besser.“ Es zeigt sich, dass die alten Symptome der Patientin noch einmal zum Vorschein kommen, um sich danach zu bessern. Auch dies ist ein sehr gutes Zeichen. Die Therapie mit Q-Potenzen wird fortgesetzt. Am 25.2.2019: „Alle Schmerzen im Bewegungsapparat sind nun deutlich besser! Leider habe ich seit zehn Tagen Schnupfen und seit drei Tagen auch Husten.“ Die Untersuchung ergibt das die Lungen frei sind und die Patientin berichtet, dass der Nasenausfluss durchsichtig und wässrig ist. Ich empfehle ihr daher, diese Absonderung als positiv anzusehen, da sie für den Körper eine „Erleichterung“ bedeutet, die die Heilung begünstigt. Zudem stellt es ein altes Symptom dar, da die Patientin in der Vergangenheit oft Sinusitis hatte. Sie nimmt weiterhin dasselbe homöopathische Mittel, nun in der Potenz Q13. Am 18.3.2019 berichtet die Patientin: „Ich habe keine Gelenk- und Muskelschmerzen mehr, nur ein Nackenmuskel tut noch etwas weh. Leider wurde ich vor kurzem betrogen (beim Abschluss eines Vertrages), habe es eigentlich ganz gut regeln können, aber ich spüre seither einen Druck auf der Brust“. Da ein neuer Auslöser vorliegt und da die Patientin eine dreiwöchige Reise vor sich hat, während der sie die Q-Potenzen nicht einnehmen kann, gebe ich ihr eine Einmalgabe desselben homöopathischen Mittels in der Potenz XM. Am 8.4.2019 berichtet die Patientin: Das Schweregefühl auf der Brust ist weg. Ich schlafe im Moment nicht so gut, bin etwas aufgewühlt von der Reise und habe immer noch Schmerzen im Nacken, ausstrahlend zum rechten Arm.“ Da die letzte Gabe des Mittels jedoch eine sehr hohe Potenz war, gebe ich noch kein weiteres Mittel, sondern empfehle der Patientin abzuwarten. Am 6.5.2019 berichtet die Patientin, dass sich der Nackenschmerz verschlimmert habe seit sie sich vor vier Tagen einer Operation am rechten „Zeigezeh“ unterzogen hat (Hammerzeh). Ansonsten hat die Patientin erstaunlicherweise keine Gelenk- und Muskelschmerzen mehr. Zudem fühlt sie sich psychisch sehr gut. Um den Nackenschmerz zu behandeln, gebe ich ihr eine Einmalgabe desselben homöopathischen Mittels in der Potenz C30, woraufhin sich der Nackenschmerz bereits am Folgetag deutlich verbessert.

Bruch einiger Mittelhandknochen

Anfang März 2019 ist mein 12-jähriger Sohn Liun bei einem Sprung über eine der grossen Schanzen des Snowparks in Laax gestürzt. Im ersten Moment bekam er keine Luft, da er auf dem Rücken gelandet war, dann beklagte er sich über starke Schmerzen in der linken Hand und leichte Schmerzen am Steissbein. Der freundliche und kompetente Herr vom Pisten-Rettungsdienst legte meinem Sohn sofort eine Schiene an, um die linke Hand ruhigzustellen. Ich gab Liun eine Einmalgabe Arnica XM. Die hohe Potenz wählte ich, da aufgrund des schweren Sturzes noch andere Verletzungen, evt. auch innere, zu befürchten waren. Kurz nach der Einnahme des homöopathischen Mittels klagte mein Sohn über Bauchschmerzen und Übelkeit, was den Sanitäter in seinem Verdacht auf innere Verletzungen bestärkte. Bauchschmerzen und Übelkeit hörten jedoch nach ca. zwei Minuten auf. Der Pistenrettungsdienst begleitete uns noch bis zur Talstation und von dort aus liessen wir meinen Sohn mit dem Krankenwagen zum nächstgelegenen Spital transportieren. Der Verdacht auf innere Verletzungen wurde dort glücklicherweise nicht bestätigt und meinem Sohn ging es während der langen Wartezeit sehr gut. Letztendlich waren wir froh, dass nur zwei Haarrisse an den Metakarpalknochen des linken Ring- und Mittelfingers, sowie ein leicht verschobener Bruch des linken Daumen-Metakarpalknochens diagnostiziert wurden und eine Schiene angelegt wurde. Am Folgetag gab ich meinem Sohn eine Einmalgabe Hypericum C200 wegen der Schmerzen am Steissbein (Hypericum ist das erste Mittel bei Rückenverletzungen), woraufhin eine deutliche Besserung dieser Beschwerde eintrat. Nachdem ich Liun am zweiten Tag nach dem Unfall Symphytum C200 gegeben hatte, verspürte er keine Schmerzen mehr in den beiden Fingern mit den Haar-Rissen, und nur noch leichte Schmerzen am Daumen. Am fünften Tag nach dem Unfall gab ich meinem Sohn sein Konstitutionsmittel, das auch für seine positive Wirkung bei der Heilung von Knochenbrüchen bekannt ist, woraufhin bis heute keinerlei Schmerzen mehr geäussert wurden. Direkt nach dem Abnehmen der Schiene (nach drei Wochen) konnte mein Sohn die Finger wieder normal bewegen, z.B. hat er sofort wieder begonnen Klavier zu spielen.

Gichtanfall

Mein Vater klagte kurz nach Weihnachten 2014 über unerträgliche Schmerzen im rechten Grosszehengrundgelenk. Regelmässig ging er vor die Tür, um den Fuss in den Schnee zu tauchen, wodurch er eine sofortige deutliche Besserung verspürte. Da er selbst Schulmediziner ist, wollte er sofort das „altbewährte“ Mittel Colchicum einnehmen, welches jedoch in Reinform, also nicht „potenziert“, meist starke Reaktionen im Gastrointestinaltrakt hervorruft. Meine Mutter und ich dachten, das könnte der ideale Moment sein, um meinen Vater endlich von der Wirkung der Homöopathie zu überzeugen. So versteckte sie kurzerhand das Colchicum unter einem Schrank, während ich kurz in meinem Homöopathiebuch nachschlug und ihm dann – basierend auf der deutlichen Besserung durch Kälte und der gereizten Gemütsstimmung – eine Gabe des indizierten homöopathischen Mittels in der Potenz C200 verabreichte. Nach einem kurzen Mittagsschlaf kam mein Vater theatralisch stark hinkend zurück, doch mein Mann sagte zu ihm: „Jetzt sag ehrlich, ob es besser geworden ist.“ Da gab er zu: „Der Schmerz ist weg.“

Ein halbes Jahr später wurde das Mittel wieder gegeben, nachdem mein Vater während zwei Wochen erfolglos versuchte, den Gichtschmerzen mit schulmedizinischen Mitteln Herr zu werden. Hier zeigte dasselbe hoöopathische Mittel in der C30 prompte Wirkung – diesmal sogar dauerhaft, da gleichzeitig auf fleischarme Ernährung geachtet wurde. Seither gab es keine Rückfälle mehr.

Das traurige Pony und seine Rettung

Im Juli 2008 kauften wir für unsere damals sechsjährige Tochter Lorena einen Bardigiano-Pony-Wallach namens Lars. Während der ersten Wochen fiel mir auf, dass Lars oft den Kopf hängen liess und traurig wirkte – ganz so als würde er seiner ehemaligen Besitzerin oder einem „Pferdefreund“ im vorherigen Stall nachtrauern. Auch die Allgemeinsymptome, z.B. die Unverträglichkeit direkter Sonne und das starke Verlangen nach Salz deuteten auf ein bestimmtes homöopathisches Mittel hin. Im Herbst 2010 gab ich Lars das indizierte Mittel in hoher Potenz (XM=10’000). Wenige Tage nach Verabreichung des Mittels wirkte das Pony nicht mehr traurig und bekam einen sehr wachen Gesichtsausdruck – es hatte nun spürbare Freude am Leben! Als negative Nebenwirkung begann er nun jedoch hin und wieder zu bocken – sehr zum Leidwesen meiner Tochter. Da fragte ich meine Tierhomöopathiedozentin Christiane Krüger hoffnungsvoll, ob sie ihm ein Mittel geben könnte, das ihn wieder etwas sanfter macht, aber sie lachte und sagte: „Nein, jetzt ist er stark und vital, so wie es sein soll – und Ihr müsst Euch nun durchsetzen und ihn erziehen!“

Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und Lars hat gelernt zu gehorchen und seiner Neigung zum Bocken (meistens) zu widerstehen, so dass er sich nun sogar als Voltige- und Therapiepony einsetzen lässt. Hierbei hat sowohl das Wanderreiten auf dem Jakobsweg als auch eine Tierkommunikation von Susanna Brühwiler geholfen.

Heute hilft bei Lars ein anderes homöopathisches Konstitutionsmittel. Das folgende Erlebnis schildert, wie das konstitutionelle Mittel auch im akuten Fall gut wirken kann. Als wir mit der Araberstute Rózsa und Lars auf dem Jakobsweg waren und uns unserem Ziel Finisterre näherten, erkrankte Lars an einer schweren Kolik, weil er über Nacht von jungem Farn gefressen hatte. Ich versuchte, ihm mit einem gemäss der Akutsymptome gewählten homöopathischen Mittel zu helfen, jedoch vergeblich. Ein Tierarzt war in der verlassenen Gegend weit und breit nicht zu finden und mein Vater, der uns begleitete – ein ehemaliger Chirurg – hatte das Pony bereits aufgegeben. Lars lag da mit den Fliegen bereits auf den Nüstern, die Augen geschlossen, stöhnend. Da packte ich ihn am Kopf, steckte ihm sein homöopathischen Konstitutionsmittel in der Potenz C30 ins Maul und sagte „und jetzt stehst Du einfach auf!“. Er schüttelte sich, stand auf , urinierte, kotete und begann zu grasen. Wir alle waren völlig platt und vielen uns um den Hals vor Glück. Lars erholte sich noch am selben Tag vollständig und hatte seither nie mehr eine Kolik. Das Erlebnis hatte einen weiteren positiven Effekt: mein „schulmedizinischer“ Vater glaubt seither ein bisschen an die Wirkung der Homöopathie.

Zwischenfall in Narkose

Als meine Shagya-Stute Rahima eineinhalb Jahre alt war hatte sie sich auf der Fohlenweide relativ schwer verletzt. Ihre Wunde am linken Vorderbein wurde von einem lokalen Tierarzt unter Narkose genäht. Da sich das Pferd immer wieder leicht bewegte, wurde die Dosis des Narkotikums während der Operation wiederholt stark geändert. Als sich das Pferd erneut bewegte, wurde ein zusätzliches Sedativum eingesetzt, woraufhin ein kritischer Zustand eintrat: das Pferd atmete nur noch in sehr grossen Abständen sehr tief. Alle Anwesenden beobachteten angespannt die Situation, eine Tierarzthelferin sagte flehend: „Mädchen, atme!“. Da gab ich dem Pferd eine Dosis Nux vomica C200 – eines der typischen Antidote gegen negative Wirkungen allopathischer Arzneien – worauf sich die Atmung der jungen Stute sofort normalisierte. Alle waren erleichtert, die Operation wurde schnellstmöglich beendet und man erwartete, dass die Stute nun langsam aufwachen würde. Nichts dergleichen geschah. Ich wiederholte Nux vomica C200 (vier Kügelchen in die Scheide gegeben, da das Maul nicht zugänglich war) – und sofort wurden erste Anzeichen des Erwachens beobachtet. Die Stute konnte nun in die Aufwachbox transportiert werden und erwachte dort ohne weitere Komplikationen.